Bodenleger 1875 / Les Raboteurs
Geschichte des Parketts |
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Holzfußböden sind in Europa seit dem Mittelalter bekannt. Um das 13. Jahrhundert wurden noch rohe Bohlen neben einander gelegt, später dann gehobelte Dielen aus Weichhölzern wie Tanne, Fichte oder
Kiefer. Aus diesen Bretterböden ging ab dem 16. Jahrhundert das Parkett in seiner heutigen Form als repräsentativer Bodenbelag hervor. Man begann, Dielen unterschiedlicher Länge einzusetzen und dem
Holz durch Beizen zu färben. Auch wurden verschieden farbige Felder aus Edelhölzern zur Dekoration auf die Dielen genagelt. Das kam umso mehr in Mode, wie man tropische Hölzer mit immer neuen
Farbschattierungen aus fernen Kontinenten importierte. Auf diese Weise wurden zunächst vorwiegend die Paläste der Monarchien, später auch Patrizierhäuser mit prunkvollen Böden geschmückt. |
