| wichtige Handelsnamen |
Aboudikrou, Lifaki, Sapele, Sapel(l)i-Mahagoni, Penkwa |
| Kurzzeichen | MAS |
| natürliche Verbreitung |
Afrika (Angola, Äquatorialguinea, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Kongo/ V.R., Liberia, Nigeria*), Uganda, Zaire, Zentralafrikanische Republik); |
| Beschreibung |
Stammform: Geradschäftig und zylindrisch, bis 30 im astfrei; Ringschäle möglich.Farbe und Struktur des Holzes: Splint 3-8 cm breit, hellgrau bis gelblich, Kernholz zunächst rosa bis hellrot und deutlich vom Splint abgesetzt; nach der Trocknung oft bis tiefrotbraun nachdunkelnd; im ganzen weniger Neigung zu farblichen Abweichungen als bei anderen Arten aus gleicher Gattung. |
| Beispielfoto Sapelli |
Ich bin gerade im Wald und suche nach dieser Holzart. |
| Gesamtcharakter |
Farbiges und an der Oberfläche nur schwach porig erscheinendes Holz mit einem durch Struktur, Färbung und Glanz besonders dekorativem Holzbild. |
| Gewicht - ungetrocknet | ca. 850 kg/m³ |
| Gewicht - darrtrocken | ca. 630 kg/m³ |
| Druckfestigkeit (lufttrocken) |
ca. 60 N/mm² |
| Biegefestigkeit (lufttrocken) |
ca. 140 N/mm² |
| Eigenschaften |
Hartes bis mäßig hartes Holz von etwas höherer Festigkeit als Sipo, vergleichbar mit Eiche. Die Bearbeitung ist mit allen Werkzeugen, auch am trockenen Holz, gut durchführbar. Bei stark streifiger Struktur muß jedoch mit einer stärkeren Beanspruchung der Werkzeugschneiden und Ausreißen gerechnet werden. Sapelli ist gut messer-, schäl- und schleifbar, zu schnitzen und zu drechseln. Verleimungen des trockenen Holzes sind von guter Haltbarkeit. Die Resistenz des Kernholzes gegen Pilzbefall ist befriedigend und mit dem Kernholz der Kiefer vergleichbar. |
| Oberflächenbehandlung |
Im Außenbereich: Die Behandlung mit Transparent- oder Klarlacken ist durch Anstrichmittel auf Alkyd- oder Epoxidharzbasis (letztere nach einer Grundierung mit DD-Lack) zu erreichen. Sie ist zweckmäßig bei Holzteilen, die keinem Regen und keiner direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind. Bei starkem Sonnenlicht haben sich Lasuranstriche mit stärkerem Pigmentgehalt bewährt. Zu empfehlen sind mehrfache Anstriche mit einer abdeckenden Dickschichtlasur. Decklackierungen oder Deckanstriche auf Alkydharz- oder Dispersionsbasis sind möglich, lassen aber die Mahagonifärbung nicht zur Geltung kommen. Im Innenbereich: Hier können Mattie-rungen, Lacke oder Wachse verwendet werden. Für besonders stark beanspruchte Flächen sind reine DD-Lack-anstriche geeignet, die eine Holzfeuchte von höchstens 12% voraussetzen. |
| Verwendung |
Sapelli wurde bislang fast ausschließlich zu Deckfurnieren (quartier) gemessert, es liefert hierfür besonders große und markante Streifer für Möbel, Türen und Vertäfelungen. Daneben können jedoch auch dekorative Furniere im Flachschnitt gewonnen werden, wobei gerade schwache Stämme sehr reizvolle Bilder ergeben können, die auf besonders breiten (Vertäfelungen) oder auf nur einteiligen Flächen (Möbelfronten) gut zu verwenden sind. Sapelli ist auch als Massiv-holz im Innen- sowie Außenbau einsetzbar, vor allem dort, wo höhere Festigkeitseigenschaften erforderlich sind, wie z.B. bei Treppenstufen, Parkettböden, Handläufen, Geländern, Lagerhölzern, aber auch bei Rahmenkonstruktionen, wofür die schlichten Qualitäten die bessere Eignung aufweisen. Sapelli wird auch im Bootsbau ständig verarbeitet. |
| Austauschhölzer |
Als Furnier für Amerikanisches Mahagoni, Abarco, Bosse, Danta, Dark Red Meranti, Khaya, Kosipo, Sipo und Tiama. |
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SAPELE ACAJOU
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